Boxen im PDF und deren Nutzen bei der Weiterverarbeitung
PrintOnline wurde von seinen Kunden in letzter Zeit häufig auf das Thema «Boxen im PDF» angesprochen. Die Frage «Warum erlaubt PrintOnline keine Schnittzeichen in PDF-Dokumenten, die via POLDIRECT verschickt werden?» taucht immer wieder auf. Dieses Thema wird mit der Automatisierung von Workflows an Bedeutung gewinnen und darum möchte PrintOnline informieren.
PDF-Dokumente können nach Boxeninformationen in PDF 1.3 kompatiblen Ausschiessprogrammen platziert werden:
MediaBox (Papierformat)
CropBox (beschneidet das PDF für die beschnittene Darstellung ohne Löschen von Infos, bestimmt u.a. wie ein PDF ausgedruckt oder als EPS exportiert wird)
BleedBox (mit Beschnitt)
TrimBox (beschnittenes Endformat)
ArtBox (beliebiger Ausschnitt)
In einer PDF/X-Datei müssen für alle Seiten entweder eine TrimBox oder ArtBox definiert sein. Die Ghent PDF-Workgroup Spezifikationen 2005 schreiben vor, dass in einem PDF-Dokument die MediaBox und die CropBox gleich gross sein müssen.
Präzise Angaben für die TrimBox sind insbesondere für digitale Ausschiessprozesse von grosser Bedeutung. Dank der TrimBox erübrigen sich Schnittzeichen. Damit die verschiedenen Boxen in Acrobat Professional angezeigt werden, muss in den Grundeinstellungen unter Seitenanzeige die Option «Objekt-, Endformat- und Anschnitt-Rahmen anzeigen» aktiviert sein.
Die Boxen sind in Acrobat 7 folgendermassen übersetzt: Maske (CropBox), Endformat (TrimBox), Anschnitt (BleedBox), Objekt (ArtBox).